| Veranstaltung: | Bundesversammlung 2026 |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Beschluss durch: | Projektgruppe Beteiligung Geschlechtervielfalt, Bundesleitung |
| Antragshistorie: | Version 2 |
Änderung der Satzung “Einfügen eines neuen Paragrafen”
Antragssteller*innen
Projektgruppe Beteiligung Geschlechtervielfalt, Bundesleitung
Wortlaut des Antrages
(1) Die PSG versteht sich als inklusiver Mädchen- und Frauenverband. Um die
strukturelle Benachteiligung aller Personen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen
Identität von patriarchalen Strukturen betroffen sind aufzubrechen, finden
folgende Definitionen Anwendung:
- Weiblich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als
weiblich identifizieren (z. B. cis, trans* und inter* Frauen).
- INTA* im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als inter*,
nicht-binär, trans*, agender oder außerhalb des binären Systems
identifizieren oder genderfluid sind.
(2) Der Verband empfiehlt, entsprechend der Ausrichtung des Verbandes, Organe,
Gremien und Delegationen der PSG vorrangig weiblich zu besetzen. Deshalb wird
eine rein cis-männliche Besetzung von Organen, Gremien und Delegationen
jeglicher Ebenen ausgeschlossen. Um die Teilhabe von Mitgliedern aller
Geschlechter an Leitungs- und Vertretungsaufgaben zu ermöglichen, stehen ihnen
Plätze in Organen, Gremien und Delegationen offen. Davon ausgenommen sind
Bundesvorstand und Bundesleitung. Diese Ämter dürfen nicht von cis-Männern,
sondern ausschließlich von weiblichen und INTA*-Personen besetzt werden.