| Veranstaltung: | Bundesversammlung 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 5. TOP 2: Berichte |
| Antragsteller*in: | Celine Leonartz (Bundesvorstand) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 29.06.2026, 10:02 |
B5: Außenvertretung
Berichtsteil
Die Zusammenarbeit mit und innerhalb des BDKJ ist für uns, vor allem im
kirchenpolitischen Bereich wichtig, da dieser hier ein starkes Netzwerk bietet
und unsere Interessen im kirchenpolitischen Bereich vertritt. Wir freuen uns,
dass wir unser Engagement im letzten Jahr bei allen BDKJ-Veranstaltungen
aufrechterhalten konnten. So konnten alle Stimmen bei Versammlungen
(Hauptversammlung, Bundeskonferenz JV und Frauenkonferenz) wahrgenommen werden.
Einen großen Vorteil sehen wir weiterhin darin, auf der Bundesversammlung
Delegierten zu wählen, da es die Verbindlichkeit merklich steigert.
Ebenso sind verschiedene PSGler*innen in BDKJ Gremien aktiv: Cäcilia war bis zur
BDKJ HV 2026 im Entwicklungspolitischen Ausschuss (DANKE dafür!) und Martina
Fornet Ponse ist erneut im Satzungsausschuss (bis 2027).
Anna ist weiterhin für den BDKJ im Bundesvorstand zuständig. Sie ist erneut für
ein Jahr im Präsidium der Bundeskonferenzen der Jugendverbände (bis Herbst 2027)
und ist weiterhin im Bundesfrauenpräsidium (bis 2027). Zudem wurde sie 2025
erneut in den Hauptausschuss gewählt (bis 2027). Dadurch haben wir die
Möglichkeit den BDKJ aktiv mitzugestalten und sind an vielen aktuellen Themen
nah dran.
Seit Sarahs Wahl ist sie Teil der kirchenpolitischen Vernetzungsrunden des BDKJ.
Diese dient zur Vernetzung der Jugendverbände und Diözesanverbände zu
kirchenpolitischen Themen.
Daniela Hottenbacher (ehrenamtlicher Bundesvorstand) ist weiterhin unsere
Ansprechpartnerin aus dem BDKJ-Vorstand. Wir empfinden die Zusammenarbeit mit
ihr als sehr angenehm.
Im BDKJ ist weiterhin viel los. Wir freuen uns, in verschiedenen Gremien des
BDKJ vertreten zu sein und bei jeder Versammlung alle Stimmen wahrgenommen zu
haben. So können wir uns aktiv in den BDKJ einbringen und gemeinsam mit dem BDKJ
unseren Verband kirchenpolitisch vertreten.
Ein großes Thema ist die Aufarbeitungsstudie im BDKJ, welche im Sommer 2026
starten soll. Hier werden wir aus PSG-Perspektive noch das Thema „Frauen als
Täter*innen“ explizit betrachten, da dies in der Studie so kein Schwerpunkt sein
wird. Und wir freuen uns schon riesig auf die 72 Stunden Aktion 2027!
Ein recht kürzlich erst bekannt gewordener Punkt ist der Rücktritt von Lena
Bloemacher als hauptamtliche Bundesvorsitzende des BKDJ. Sie wird ab August bei
der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt als Vorsitzende arbeiten. Wir
freuen uns für Lena, jedoch bedeutet das für den BDKJ, dass im Herbst eine
erneute außerordentliche BDKJ-Hauptversammlung mit einer Wahl anstehen wird.
Paula Wrede (DV Essen), Pia Hillermann (DV Aachen), Anna Klüsener
(Bundesvorsitzende), Celine Leonartz (Bundesvorsitzende)
Diese HV wurde einberufen, um eine geistliche Verbandsleitung zu wählen. Gewählt
wurde Lisa Quarch, die wir seit ihrer Wahl als sehr positiv im Verband sehen.
Sie ist die erste weibliche, nicht-Priester Person in diesem Amt. Das sehen wir
zudem als Fortschritt für den BDKJ und deutliches Zeichen in die Amtskirche.
Darüber hinaus wurde noch ein Antrag beraten zum Thema Wehrpflicht. Das dieser
jugendpolitischer Natur war, haben wir uns als PSG weitgehend zurückgehalten.
Paula Wrede (DV Essen), Cäcilia Klug (DV München), Anna Klüsener
(Bundesvorsitzende), Celine Leonartz (Bundesvorsitzende), Sarah Reuter
(Bundeskuratin)
Die diesjährige Hauptversammlung hatte viele Anträge, jedoch mussten am Ende
viele vertagt werden, was nicht sehr zufriedenstellend war. Gerade, da es sich
bei diesen um Geschäftsordnungsanträge handelte, zu denen im Vorlauf der HV
schon viele Gespräche stattgefunden hatten.
Wir begrüßen, dass der Start der Aufarbeitungsstudie bestätigt und zudem ein
Antrag zur Erarbeitung und Implementierung eines Institutionellen
Schutzkonzeptes für den Bundesverband des BDKJ verabschiedet wurde. Dies sind
wichtige Schritte hin zu einem sicheren Ort für Kinder und Jugendliche.
Inhaltliche Anträge wie zum Social Media Verbot oder der Kürzung in der Kinder-
und Jugendhilfe finden wir sehr gut, jedoch stimmen wir bei diesen bei den
Versammlungen nicht ab (da wir jugendpolitisch nicht über den BDKJ, sondern den
rdp vertreten werden). Wie ihr anhand des Social Media Antrags zur diesjährigen
BV sehen könnt, haben wir uns aber inspirieren lassen.
Alle Anträge und Wahlergebnisse findet ihr hier: Hauptversammlung 2026
Zur diesjährigen Bundesfrauenkonferenz fuhren Pia, Johanna und Anna. Somit
konnten wir alle drei Stimmen wahrnehmen. Anna hat zudem als Teil des
Bundesfrauenpräsidiums teilgenommen. Sie ist noch ein weiteres Jahr gewählt.
(die Anträge findet ihr hier: Bundesfrauenkonferenz)
Pressemitteilung zur Konferenz: „Nicht eine weniger“: BDKJ-
Bundesfrauenkonferenz fordert entschlossenes Handeln gegen Femizide und Sexismus
Die FINTA*-Tagung ist ein jährliches Angebot des Bundesfrauenpräsidiums für alle
FINTA* des BDKJ. Dieses Jahr war das Thema „Netz. Macht. Mut. – Feministisch
digitale Räume einnehmen & gestalten. Gemeinsam gegen Gewalt & für Empowerment
im Netz.“
Workshops mit unter anderem HateAid, Luna Möbius (Content Creatorin) und dem
Digitalpolitischen Ausschuss des BDKJ brachten uns das Thema näher. Diese Tagung
ist immer wieder aufs neue ein Ort, bei dem FINTA* sich connecten können und von
den Teilnehmenden als wichtiger Ort im BDKJ benannt wird.
Mai 2026: Besprechung der Anträge zur HV, Wahlen zum Hauptausschuss,
Themensammlung für Buko im November
- Silbersaalschlüssel
- Das ist die Verteilung der KjP-Gelder; betrifft uns aber nicht, weil
wir unsere Gelder über den rdp beziehen
- Das ist die Verteilung der KjP-Gelder; betrifft uns aber nicht, weil
- Themenmapping
- Wir wollen im BDKJ schauen, wie wir besser Themen-Dopplungen in den
Verbänden vermeiden können, um Ressourcen zu schonen, hierfür soll
das Themenmapping genutzt werden
- Wir wollen im BDKJ schauen, wie wir besser Themen-Dopplungen in den
- Stimmverteilung Hauptversammlung
- Hierbei wurde in den vergangenen Jahren bei der Berechnung ein
Fehler gemacht. Uns betraf diese nicht. Die Richtigstellung wurde
Ende Januar in einer digitalen Sitzung richtgestellt und
beschlossen.
- Hierbei wurde in den vergangenen Jahren bei der Berechnung ein
Der DBJR ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Jugendringe in
Deutschland und Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche gegenüber der
Politik. Die PSG ist über ihre Mitgliedschaft im rdp und die Mitarbeit in der
Jugendpolitischen Kommission auch im DBJR vertreten. Ari Laprell (DPSG) leitet
in der Rolle als jugendpolitische*r Sprecher*in die jugendpolitische Kommission
im rdp und vertritt den rdp in allen DBJR-Hauptausschusssitzungen und der
Vollversammlung. Ari wurde bei der Ringversammlung im Oktober 2025 in das Amt
gewählt.
Britta Groeters, unsere Geschäftsführung, vertritt seit Dezember 2023 den rdp in
der Kinder- und Jugendplan-Kommission (KJP-Kommission). Sie wurde im Dezember
2025 erneut in die Kommission gewählt. Die KJP-Kommission gestaltet im Auftrag
der Jugendverbände die förderpolitischen Aktivitäten. Sie erarbeitet
grundlegenden Prinzipen für die Verteilung der Mittel, erarbeitet konkrete
Verteilvorschläge und stärkt die Interessenvertretung bei den Verhandlungen mit
Regierung und Parlament über Förderkriterien und Fördersummen.
Ebenfalls wurde Katja Schwarz (PSG) für den rdp in den AK europäische
Jugendpolitik gewählt. Die AG Europäische Jugendpolitik des DBJRs dient dem
Austausch und der Abstimmung zu aktuellen europapolitischen Entwicklungen mit
Relevanz für die Jugendverbandsarbeit.
An der Jahreskonferenz Jugendseelsorge konnten wir aus zeitlichen und
kapazitätstechnischen Gründen nicht teilnehmen. Das Konveniat ist 2025 ist
entfallen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass Bischof Dr. Michael Gerber weiterhin unser
Kontaktbischof ist. Im April 2025 fand das jährliche Austauschtreffen in Fulda
statt, bei dem Anna und Suse nach Fulda gereist sind. Im Mittelpunkt des
Austauschs standen aktuelle Themen und Termine im Verband. Darüber hinaus wurden
übergreifende verbandliche Herausforderungen angesprochen, darunter die geplante
Aufarbeitungsstudie in Zusammenarbeit mit den anderen BDKJ-Mitgliedsverbänden,
die personellen Kürzungen in verschiedenen Bistümern sowie die zunehmende
Problematik rund um die Nutzung kirchlicher Räume für Gruppenstunden und
verbandliche Arbeit.
Die Zusammenarbeit mit unserem Kontaktbischof läuft sehr vertrauensvoll und
wertschätzend. Wir sind Bischof Gerber sehr dankbar für sein offenes Ohr, seine
aktive Kommunikation und seinen Einsatz für die PSG.
Wir stellen fest, dass es viele kirchenpolitische und spirituelle Themen gibt,
an denen aktuell auch andere katholische Jugendverbände arbeiten. Die Vernetzung
untereinander bewerten wir sehr positiv und schätzen das inspirierende
Miteinander. Die Zusammenarbeit mit unserem Kontaktbischof läuft, wie
beschrieben, vertrauensvoll und wertschätzend.
Die Ringversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ des rdp. Die
Ringversammlung tagt aktuell zweimal jährlich und jeder Mitgliedsverband hat
drei Stimmen. Die Ringversammlung dient als Austausch zwischen den Verbänden,
aber auch um gemeinsame Beschlüsse und Entscheidungen als Ring zu fassen.
Teilnehmende für die PSG:
Anna Klüsener (Bundesvorstand), Celine Leonartz (Bundesvorstand), Jasmin Specht
(Delegierte), Suse Rüber (rdp Vorstand)
Suse haben wir in diesem Jahr nach sechs Jahren im rdp-Vorstand verabschiedet.
Wir danken ihr besonders dafür, dass sie nach Ende ihrer Amtszeit in der PSG das
Amt noch ehrenamtlich bis zur Ringversammlung weiter fortgeführt hat. Aber auch
ihr Engagement während ihrer Zeit als PSG-Vorsitzende war für den Ring sehr
wichtig.
- Einrichtung einer AG Kinder- und Jugendschutz auf rdp-Ebene, diese soll
vor allem ein Schutzkonzept für den rdp erarbeiten
- Naima Hartit (BMPPD), Alexander „Alex“ Schmidt (BdP), Celine Leonartz
(PSG), Sebastian „Sebi“ Becker (DPSG) und Tim Augustin (VCP) wurden in den
Vorstand gewählt
- Naima Hartit (BMPPD), Alexander „Alex“ Schmidt (BdP), Celine Leonartz
(PSG), Sebastian „Sebi“ Becker (DPSG) und Tim Augustin (VCP) als Vorstand
Berichtszeitraum und Sitzungstermine:
Digitale Sitzungen der Ringleitung alle drei bis vier Wochen, eine gemeinsame
Ringleitungsklausur ist für November geplant, Ringvorstandssitzungen alle 4-8
Wochen
Die Themenfülle bleibt hoch, die Arbeit erfolgt bei allen Beteiligten weiterhin
„on top“ – das erschwert teils Abstimmungen und Prozessklarheit. Strukturen
fehlen aktuell noch in Bereichen wie Compliance, digitale Ordnung und
Schutzkonzept.
Viele Ämter der Ringleitung wurden bei der Ringversammlung im Herbst 2025 neu
besetzt. Die neue Zusammenstellung des Vorstands hat zu einer neuen Verteilung
der Aufgaben geführt, wodurch zunächst einige Ressourcen in die Einarbeitung in
die Themenbereiche geflossen ist und sich die Ringleitung in ihrer neuen
Konstellation auch als Team neu aufeinander einstellen musste. Dieser Prozess
ist mittlerweile abgeschlossen, sodass die strategische Arbeit neben den
grundsätzlich anstehenden Themen wieder mehr Raum bekommt. Hierzu wird auch die
Ringleitungsklausur im November einen geeigneten Rahmen bilden.
Vertretungsarbeit in DBJR, jugendpolitisches Friedenslicht, Bürgerfest
Bundespräsident, Kontakt zu ehrenamtlichen in DBJR- und weiteren
jugendpolitischen Strukturen, Europa- und Bundestagswahlen
Es finden vorwiegend digitale Treffen statt. Dazu kommt die Vollversammlung des
deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und die Vorbereitungstreffen für das
politische Friedenslicht in Berlin.
- Vom 24.-25.10.2025 hat die Vollversammlung des deutschen Bundesjugendring
in Dresden stattgefunden. Die PSG war mit Anna und Celine anwesend.
Absprachen haben mit den anderen Verbänden im Vorfeld stattgefunden
- Das politische Friedenslicht hat wieder in Berlin stattgefunden. Die PSG
war durch Nadine Pache (DV Rottenburg-Stuttgart) und Nina Häbe (DV Mainz)
vertreten.
Die Arbeit in der jugendpolitischen Kommission ist aus jugendpolitischer Sicht
wichtig, aber auch sehr zeitintensiv.
Die Jupoko ist in einer neuen Konstellation zusammengestellt, wodurch es
vereinzelt zu Herausforderungen in der Zusammenarbeit und bei der gemeinsamen
Arbeitsweise gekommen ist. Der Klausurtag der Kommission hat hier viele gute
Impulse gebracht, um die Arbeit der Kommission in Zukunft klarer und effizienter
zu strukturieren.
Die Öffentlichkeitsreferent*innen der Ringe-Verbänden treffen sich in der Regel
alle vier bis acht Wochen zur Videokonferenz, koordiniert von Nadine als rdp
Referentin.
Themen sind der gemeinsame Auftritt v.a. in den Sozialen Medien, gemeinsame
Kampagnen und Aufbereitung von Aktionen und Themen wie das politische
Friedenslicht in Berlin, Thinking Day, Aktionen auf internationaler Ebene wie
Konferenzen, Jamborees, u.v.m. Zudem werden häufig Presseanfragen und
Medienanfragen besprochen und vermittelt.
Fabian Dolch (BdP), Janin Basal (BMPPD), Hannah Rieger (DPSG), Luisa Jung (VCP),
Adriaan Wind (PSG), Benedikt Hofemeister (DPSG)
Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „Unsere Freundschaft“ und ist Teil
der dreijährige Themenreihe von WAGGGS. Hierzu wurden Gruppenstunden aus dem
bereitgestellten Activity Pack übersetzt und angepasst und der Flyer gestaltet,
welcher über die Bundesebene an die Stämme verschickt wird. Es haben außerdem
dieses Jahr 3979 Teilnehmer*innen aus fünf Ländern an der Postkartenaktion
teilgenommen. Damit haben wir etwas weniger Teilnehmer*innen als letztes Jahr.
Aktuell ruht die AG bis die Arbeiten für die nächste Postkartenaktion im Oktober
anfängt.
Die Zusammenarbeit in der AG läuft gut, dennoch suchen wir weiter fleißige neue
Mitglieder. Wir hoffen außerdem, nächstes Jahr wieder mehr Teilnehmer*innen bei
der Aktion begrüßen zu dürfen.
Die AG wurde 2024 neu zusammengesetzt. Für die PSG war bis Ende 2025 Theresa
Preßl in der AG vertreten. Aktuell ist der Posten leider vakant und es wird eine
Nachfolge gesucht.
Die AG besteht derzeit aus Vertreter*innen von DPSG, VCP und VDAPG. Seitens
BMPPD und des BdP ist der Platz auch unbesetzt.
Die Delegationsfahrt nach Linz mit rund 150 Teilnehmenden verlief erfolgreich.
Mit 500 Übergabeorten war die Aktion bundesweit gut sichtbar. Die neue Website
und Anmeldeplattform wurden positiv aufgenommen, ebenso die gemeinsame
Öffentlichkeitsarbeit über Social Media.
Die nächste Aussendungsfeier findet im Dezember 2026 in Wien statt. Geplant ist
eine Fahrt mit 150 Teilnehmenden. Die Anmeldung läuft im Herbst. Eine
interaktive Karte und das Plakat sind in Vorbereitung. Das Motto steht schon und
wurde auch schon veröffentlicht: „gemeinsam Frieden wachsen lassen“.